Bürgerliches Zimmer | Musikzimmer

Die mächtige Eingangstür stammt aus einem Wohnhaus in der Marktgasse und ist mit „Maskarons“ (Unheil abwehrenden Fratzengesichtern) geschmückt. Bis heute sind mehrere Bürgerhäuser in der Altstadt mit kunstvoll verzierten Türen versehen.

  

Gleich beim Eingang links steht ein Raucherstuhl, auf dem man rittlings darauf sitzend seine Pfeife in Ruhe genießen konnte.

 

In der Vitrine rechts vom Eingang sind Zinngeschirr, Petroleumlampen und verschiedene Musikinstrumente zu sehen. In Feldkirch gab es früher zahlreiche Zinngießer. Über dieser Vitrine steht eine Standuhr im Empirestil, daneben hängt das Porträt des Uhrmachers Johann Baptist Jenny, des Schöpfers dieser Uhr.

 

In der Raummitte steht ein mit einer polierten Schieferplatte ausgestatteter Wirtshaustisch. Solche Schiefertische boten die Möglichkeit, heiße Pfannen auf der Tischplatte abzustellen und die Erfolge beim „Jassen“ (Kartenspiel) mit Kreide zu notieren.

 

An der linken Seite stehen die verschiedenen Tasteninstrumente wie das Giraffenklavier des Dornbirner Klavierbauers Alois Kalb (1801-1856).

 

Eine Rarität ist auch das Bild „Brei essender Bettlerjunge“ des Jakob Franz Zipper (1664-1736). Der genannte Künstler wurde in Feldkirch geboren und arbeitete später in Oberitalien.