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Russisches Neujahrsmärchen und Märchenwerkstatt

Man erzählt sich, dass zu Neujahr alle Wünsche in Erfüllung gehen und Märchen Wirklichkeit werden. So die russische Tradition, welche zum bereits sechsten Mal in Folge in der Feldkircher Schattenburg zelebriert wurde: Der „Graf von Montfort“ empfing auch heuer wieder Kinder in der Schattenburg.


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Dazu lud er sehr beliebte und berühmte russische Märchenhelden aus dem Mittelalter ein: Ded Marós, Sniguratschka und Baba Jaga. Ded Moroz, den man hierzulande als Großvater Frost kennt, ist für die schöne Winterlandschaft zuständig. Seine Enkelin Snigúratschka, das Schneemädchen, hilft Ded Marós, alle Geschenke für die Kinder der Welt vorzubereiten. Baba Jaga, die gute Hexe, wohnt im Wald in einem Häuschen, das auf zwei Hühnerbeinchen steht. Sie lebt ganz allein, ohne Freunde und sorgt sich um die Ordnung im Wald.


Manfred Getzner als Graf erzählte den vielen Besuchern vom Leben auf der Burg, seine Gattin spann am Spinnrad und erklärte diesen interessanten Prozess und Tatiana Titova von Austro-Rus zog im Hintergrund die Fäden. „Aufgrund des großen Interesses werden wir diese Veranstaltung im nächsten Jahr auf mehrere Räume ausdehnen müssen“ sagte sie.


Die zahlreichen Gäste kamen nicht nur aus Vorarlberg sondern auch aus dem benachbarten Liechtenstein und der Schweiz. Darunter gibt es viele, die schon seit sechs Jahren kommen. Titova ist berührt und stellte alle Zeichnungen und Basteleien, welche sich über die letzten Jahre angesammelt haben stolz aus. „Die Kinder sollen wissen, dass wir sie nicht wegschmeißen.“

Auch dieses Jahr wurden wieder Gedichte und Lieder von den kleinen Gästen für Väterchen Frost vorgetragen und die Kinder hatten eine Freude, sich verkleiden zu dürfen. An verschiedenen Stationen konnten die Besucher interessantes über die russische Kultur erfahren. Besuchenswert.

Text & Fotos: Bandi Koeck